Familiengottesdienst
von Marcel Z.
Am 09.01.2010 fand in der Turnhalle der JVA Zeithain der 1. Ökumenische
Familiengottesdienst statt.
Zunächst mal sollte man sagen, es war eine
rundum gelungene Veranstaltung. Es wurde zum ersten Mal ermöglicht, dass
Gefangene mit Ihren Angehörigen gemeinsam an einem Gottesdienst in der JVA
teilnehmen konnten. Dies wurde, trotz des schlechten Wetters, gut genutzt.
Zuerst fand der Gottesdienst unter Begleitung eines Posaunenchores statt.
Im Anschluss war genügend Zeit für gemütliches Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen.
Von Gefangenen und Angehörigen wurde dieser Gottesdienst als sehr schön empfunden.
Hoffentlich wird der Familiengottesdienst eine Tradition in der JVA Zeithain werden
und somit des öfteren stattfinden. Abschließend geht noch ein besonderes Dank an die
Anstaltsleitung, den Pfarrern und dem Seelsorgeteam sowie dem Posaunenchor.

Ostern,...
...das ist das größte Fest der Christen.
Ostern, das ist:
Auferstehung – Wovon? – Vom Tod?
neuer Beginn – Wozu? – Zum Leben?
Auferstehung vom Tod?
Das gibt es doch gar nicht!
Beginn neuen Lebens?
Jeder hat nur ein Leben!
Vielleicht darf ich es so sagen:
Es wäre (manches Mal) gut und schön, wenn man sich neu erheben könnte,
wenn man Altes hinter sich lassen könnte, wenn man eine zweite Chance bekäme,
wenn man all den alten Kram quasi begraben könnte, wenn man sich zu einem neuen
Anfang erheben könnte.
Für Christen heißt Ostern, dass Gott uns Menschen diese zweite Chance anbietet.
Für all die Menschen, die nicht an einen Gott glauben können, könnte Ostern in
gewisser Weise die `Aufforderung´ sein, einen neuen Anfang zu wagen.
Ostern, das kann man nicht erklären.
Ostern, kann man nur glauben.
Glauben kann man nur wagen – wagen, indem man es versucht.
Gott versucht es neu mit uns Menschen.
Versuchen wir es doch auch! Stehen wir auf aus unseren Beschränktheiten und leben wir neu.
von Pfarrer Kauder
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Posaunenorchester beim Familiengottesdienst
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