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Neues Theaterprojekt: "Ali Baba und die vierzig Räuber"


Seit Oktober wird in der JVA Zeithain an der neuen Theaterinszenierung "Ali Baba und die 40 Räuber" gearbeitet. So wie im Stück sind auch die Proben turbulent und durchwachsen von vorhersehbaren und unvorhersehbaren Geschichten.
Das Projekt stellt die Frage nach Freiheit und Gefangensein, nach Wünschen und Abhängigkeiten. Ein riesiger Schatz, gefunden in einer Räuberhöhle, besetzt die Gedanken aller im Stück Beteiligten und leitet unmerklich ihr Handeln.
Keiner kann sich dem Sog des Goldes entziehen.

Der Zuschauer fliegt von einem kleinen Haftzimmer aus, in welchem zwei Gefangene sich in ihren nächtlichen Träumen verlieren, in ein Märchen, wo sich die Schlafenden als Ali Baba und sein Bruder Kasim wieder finden. Der eine hat nichts und der andere? Der hat alles und niemals ist es genug. Er braucht mehr und noch mehr und durch seinen Geldhunger verliert er alles. Der , der gar nichts hat, nimmt nur das, was er wirklich braucht und deshalb bekommt er am Ende alles. Wenn er es überhaupt will?

Es ist immer eine Diskussion des Lebens, ein Plus und ein Minus, die Frage nach arm und reich. Wie kann man einen Weg finden und einfach wie ein Mensch auf der Erde bleiben? Wo ist das richtige Maß? Die Antwort der Räuber im Stück ist klar und gnadenlos, wer zu viel will, wird einen Kopf kürzer gemacht. Die Antwort für uns bleibt offen . . .


Geplante Premiere: Fr 29.01.2010
Geplante Vorstellungen: Sa 30.01.2010, Mo 01.02.2010 (anstaltsintern)

(Die genauen Termine werden über Aushänge bekannt gegeben.)

Projektleitung:
Jacqueline Hamann, Alexey Merkushev, Ingeborg Freytag




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Szenenbild

Szenenbild

Bilder von den Proben für "Ali Baba und die vierzig Räuber""

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